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Von den 206 Fällen, die für das Jahr 2006 identifiziert worden waren, wurde die Mehrheit (70,4%) als “Gewalt gegen eine Person” kategorisiert. Nur 1,5% der Straftaten wurden als sexualisierter Übergriff klassifiziert.
Im Detail:



Wenn man die Zeiten vergleicht, zu denen die Taten begangen und wann sie der Polizei gemeldet worden waren, lässt sich feststellen, dass mehr Vorfälle zwischen 21.00h und 3.00h verübt als gemeldet und mehr Fälle zwischen 15.00h und 18.00h gemeldet als verübt worden waren.
Annähernd zwei von drei Vorfällen wurden über den Notruf 999 gemeldet.

Die meisten Übergriffe fanden im privaten Raum statt (66,9%). Annähernd ein Drittel (32,0%) der Taten fanden in der Wohnung oder in der unmittelbaren Nachbarschaft des Opfers statt. Nur ein geringer Teil der Übergriffe wurde in einem Klub oder einer Bar verübt.
Auch ist von Bedeutung, dass in mehr als einem von zehn Fällen die Übergriffe mittels Telefon oder Mobiltelefon erfolgten (12,1%). Es gibt ein zunehmendes Bewusstsein über Belästigung und psychische Bedrängnis, die auch über die Distanz verübt werden können.
